Plattdeutsche Bühne

„Plattdeutsche Bühne“ im Heimatverein Wittmund!

Das Theaterspielen hat in Wittmund eine lange Tradition. Schon vor dem 2. Weltkrieg wurden in Wittmund Theaterstücke aufgeführt. Allerdings gab es keine feste Bühne, sondern die Theatergruppe zog von Lokal zu Lokal in Wittmund, um dann ihr Stück aufzuführen. Während des Krieges kam es dann zu einer Zwangspause, es wurden keine Theaterstücke mehr gespielt.
Nach dem Krieg, im Jahr 1947, wurde der Heimatverein gegründet und gleichzeitig wurde auch eine Theatergruppe ins Leben gerufen.
 Es trafen sich ehemalige Spieler und auch Neulinge, die darauf brannten, wieder Theater zu spielen. Geleitet wurde die Gruppe von dem damaligen Mittelschullehrer Johann Müller.
Als Müller im Jahr 1958 Wittmund verließ und kurze Zeit später die Bühne im „Ostfriesischen Hof“ in der Brückstraße einem schweren Feuer zum Opfer fiel, kam der Spielbetrieb erst einmal wieder zum Erliegen.
Im März 1969, trafen sich im „Ostfriesischen Hof“ viele alte Bekannte, wie der damalige Vorsitzende des Heimatvereins Helmut Hinrichs feststellte, um die Wiederauferstehung der Theatergruppe zu feiern.
Als neuer Leiter wurde Johann Andreeßen gewonnen, dem die Pflege der plattdeutschen Sprache sehr am Herzen lag. Eine neue Bühne war auch schon da, in der Aula der damaligen Volksschule Brandenburger Straße, heute die Alexander von Humboldt Schule, hatte die Stadt Wittmund im Zusammenwirken mit der Landesbühne Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven eine Anlage geschaffen, die allen Anforderungen gerecht wurde.
Am 26. September 1969 war bereits die Premiere für das erstes Stück „De Hexenhoff“ von Jens Exler, welches mit großem Erfolg  aufgeführt wurde.

Auch die „Plattdeutsche Bühne“ des Heimatverein Wittmund bleibt von Nachwuchssorgen nicht verschont. Wer Lust am Theaterspielen hat und sich schon immer mal auf den Brettern, die ja angeblich die Welt bedeuten, versuchen möchte, sollte umgehend Kontakt mit dem Heimatverein Wittmund e. V. oder dem Bühnenleiter Ewald Janssen aufnehmen.



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